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NMS Losenstein
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Was ist neu in der Neuen Mittelschule?

Der Lehrplan der AHS-Unterstufe (Gymnasium) ist ident dem Lehrplan der NMS!

Obwohl für die Neue Mittelschule der Lehrplan der AHS-Unterstufe gilt, sollen Druck und Stress von den Kindern genommen und viel Platz für Entwicklung geboten werden. Jedes Kind hat in den folgenden vier Jahren noch genügend Zeit, seine Talente zu entdecken.
Es wird auf Unterschiede im Lernstil und Lerntempo eingegangen = Flexible Differenzierung.

Wir nehmen alle mit und lassen keinen zurück.
SchülerInnen sollen gefordert und gefördert werden.

Es gibt keine Leistungsgruppen mehr, daher unterrichten zwei LehrerInnen die Klasse in Deutsch, Mathematik, Englisch, um auf die Bedürfnisse der SchülerInnen besser eingehen zu können (Teamteaching)

Wir arbeiten mit LehrerInnen aus höheren Schulen zusammen – unsere Partnerschule ist die HAK - Steyr.

Wir planen im Team, dadurch kommt es zu einer besseren Kommunikation und Abstimmung der Lehrinhalte.

SchülerInnen sind für ihr Lernen selbst verantwortlich. Wir geben Hilfestellung so weit wie nötig. Selbstständigkeit steht im Vordergrund. SchülerInnen sollen Kompetenzen erlernen und sich selbst einschätzen lernen. Leistung wird als etwas Positives angesehen und motivierend bewertet.

Es wird in heterogenen Gruppen (SchülerInnen mit verschiedenem Leistungsniveau) unterrichtet – das ist auch das normale Leben! SchülerInnen helfen sich gegenseitig. Sie lernen miteinander und voneinander. Dadurch wird in der Klassengemeinschaft demokratisches Verhalten geübt und das Miteinander-Auskommen (soziale Kompetenz) entwickelt und gestärkt. Es ist wichtig zu lernen, Konflikte miteinander zu verarbeiten und gemeinsam Lösungswege zu suchen.

Untersuchungen bestätigen: Beschleunigter Unterricht für Hochbegabte wirkt besser als eigene Klassen. Lernen in Kleingruppen mit gleichaltrigen Tutoren ist leistungshomogenen Gruppen überlegen.

Beim Lernen geht der Trend weg vom Auswendiglernen und Üben. Es steht heute nicht mehr die Beherrschung (Wissen) des Unterrichtsstoffes im Vordergrund, sondern dessen adäquate Anwendung in unterschiedlichen Situationen und Aufgabenfeldern (Verstehen) = KOMPETENZEN (in neuen Situationen eigenständig reagieren).

Das Lernen (nicht Lehren) ist im Mittelpunkt - Nicht nur in die Klasse gehen und sagen wies geht, sondern wir brauchen konkrete Situationen („es könnte tatsächlich passieren“). Das Lernen wird mit Handeln verbunden.
Denn: Der Mensch lernt, was er tut!

Leistungsbeurteilung: der Gesetzgeber priorisiert die Mitarbeitsfeststellung gegenüber Schularbeiten und Tests deutlich!
Kultur der 2. Chance bei Schularbeiten und Tests - Kultur einer einzigen Chance ist: Lehren-Prüfen-Abhaken-Weitermachen. Dass man manchmal scheitert ist legitim. Die Angst vor dem Scheitern wird durch eine 2. Chance geringer.